Kambodscha & Vietnam | Medizintechnik | Geschäftsanbahnungsreise

13.-18.09.2026 | Anmeldefrist: 14.06.2026

 

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) organisiert enviacon international eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Medizintechnik nach Kambodscha und Vietnam. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen. 

​Vorläufiges Programm 

  • Individuelle Anreise der deutschen Teilnehmenden. 

Sonntag 13.09.26 

  • Delegationsbriefing und Fachseminar in Kambodscha  

  • Gruppenbesuch bei Unternehmen/Institution 

Montag 14.09.26 

  • Gruppenbesuch bei Unternhemen/Institution  

  • Flug nach Vietnam  

  • Gemeinsames Abendessen (Selbstzahlerbasis) 

Dienstag 15.09.26 

  • Delegationsbriefing und Fachseminar in Vietnam  

Mittwoch 16.09.26 

  • Gangztägige Referenzbesuche 

Donnerstag 17.09.26 

  • Referenzbesuche 

  • Bilaterale Abschlussgespräche 

  • Individuelle Abreise 

 

Geschäftschancen 

  

Deutsche Unternehmen genießen international einen exzellenten Ruf für Langlebigkeit, Präzision und Innovationskraft. Kambodscha und Vietnam zählen zu den dynamisch wachsenden Märkten in Südostasien und bieten ein zunehmend attraktives Umfeld für internationale Unternehmen. 

 

In Vietnam können KMU von einem bereits etablierten Marktumfeld profitieren, während sich in Kambodscha die Möglichkeit bietet, sich frühzeitig als verlässliche Partner zu positionieren. Steigende Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur sowie der wachsende Bedarf an moderner Diagnostik, Medizintechnik und digitalen Anwendungen eröffnen vielfältige Geschäftspotenziale. Besonders gefragt sind Lösungen zur Effizienzsteigerung, Qualitätssicherung und nachhaltigen Verbesserung der Patientenversorgung. 

 

In Vietnam ergeben sich zusätzliche Potenziale durch den steigenden Bedarf an spezialisierten Lösungen für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Kambodscha liegen die Chancen vor allem in der Bereitstellung technologischer Lösungen für die digitale Infrastruktur sowie in der Belieferung privater Krankenhäuser in urbanen Zentren. 

 

Vietnam hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem bedeutenden Produktions- und Exportstandort entwickelt und verfügt über eine wachsende Mittelschicht sowie steigende Gesundheitsausgaben. Der Markt ist zu rund 80–90 % von Importen abhängig, wobei deutsche High-Tech-Lösungen aufgrund ihrer Qualität besonders geschätzt werden. Gleichzeitig investiert die Regierung umfangreich in die Modernisierung der Krankenhausinfrastruktur und die Digitalisierung des Gesundheitssektors. 

Kambodscha stellt dagegen einen kleineren, jedoch dynamisch wachsenden Nischenmarkt dar. Das Gesundheitswesen ist stark durch private Anbieter geprägt, die rund 60 % der Leistungen erbringen und verstärkt in moderne Diagnostik investieren. Aufgrund der kaum vorhandenen lokalen Produktion besteht eine nahezu vollständige Abhängigkeit von Importen. 

Weitere Informationen sowie Anmeldung finden Sie unter https://www.enviacon.com/aktuelle-projekte/medizin-vietnam-kambodscha-mek  

 

Quelle: enviacon GmbH