„Zukunftsprojekte“ in der Gesundheitsforschung – Ausbau der wissenschaftlichen Exzellenz Berlins auf Top-Weltniveau

GeneNovate entrepreneurship program

GeneNovate is Germany’s first nationwide entrepreneurship program focused on gene and cell therapies, biotechnology, and medicine. It targets master’s students, PhD candidates, postdocs, physicians, and experienced researchers who want to translate scientific findings into therapeutic applications or commercial products.


The program runs [UM3] from December 2025 to June 2026 across nine regional hubs, including Berlin. Participants take part in workshops on pitch development, IP, regulatory pathways, financing, and investor negotiations. They also receive mentoring from industry specialists and venture capital investors. The program is complemented by the annual GeneNovate Investors' Day in Berlin, which connects start-ups and academic projects with international investors and industry leaders.

GeneNovate[HH4] [UM5]  is part of Germany’s National Strategy for Gene- and Cell-Based Therapies and is coordinated by the National Network Office GCT at BIH/Charité in Berlin.

 

JOIN4ATMP

JOIN4ATMP seeks to speed up and de-risk ATMP development across Europe while improving patient access. Funded with €3 million through Horizon Europe since January 2024, the project brings together 14 partners from nine countries to examine obstacles in preclinical research, clinical development, regulation, and reimbursement. The consortium analyzes existing practices used by ATMP developers and regulatory authorities and uses these findings to develop recommendations and guidelines.

 

The project focuses on faster approval procedures, stronger GMP manufacturing capacity, and more reliable access to advanced therapies for patients with rare cancers or non-oncological diseases. The consortium analyzes existing practices used by ATMP developers and regulatory authorities and uses these findings to develop recommendations and guidelines. The project focuses on faster approval procedures, stronger GMP manufacturing capacity, and more reliable access to advanced therapies for patients with rare cancers or non-oncological diseases.

Infrastrukturprojekte

Hier stellen wir die aktuell in Berlin geförderten Forschungsbauten im Bereich Gesundheitsforschung vor. Das Förderprogramm „Forschungsbauten“ fördert Investitionsvorhaben, die sich durch „exzellente wissenschaftliche Qualität und nationale Bedeutung auszeichnen“ (gemäß GG §91b). Berlin baut mit diesen Investitionen seine Kompetenzen in der Gesundheitsforschung weiter auf internationalem Topniveau aus. Die Fördermittel werden je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen.

Der Simulierte Mensch (Si-M)

 

 

Im Forschungsgebäude „Der Simulierte Mensch“ forschen Wissenschaftler:innen der TU Berlin und Kliniker:innen der Charité - Universitätsmedizin Berlin gemeinsam an der Schnittfläche von Medizin, Ingenieur - und Naturwissenschaften sowie Datenwissenschaften.

Ziel von Si‑M ist es, die menschliche Physiologie und Pathophysiologie besser zu verstehen, indem innovative humanbasierte Modelle entwickelt und in die biomedizinische Forschung und klinische Anwendung integriert werden. Im Fokus stehen dabei experimentelle Systeme in vitro und in silico, die Forschung an menschlichen Zellen, Geweben und Organmodellen ermöglichen und perspektivisch dazu beitragen, Tierversuche zu reduzieren oder zu ersetzen.


Die Forschenden arbeiten in gemeinsam genutzten Laboren und offenen Arbeitsstrukturen zusammen. Dabei kommen Schlüsseltechnologien wie 3D‑Zell‑ und Gewebekulturen, Organ‑on‑a‑Chip‑Systeme, 3D‑Bioprinting, Einzelzellanalysen sowie hochauflösende Bildgebungs‑ und Datenanalysemethoden zum Einsatz.

Die Initiatoren und Sprecher des Si-M sind Prof. Roland Lauster (TU Berlin) und Prof. Andreas Thiel (Charité – Universitätsmedizin Berlin), die die wissenschaftliche Vision und strategische Ausrichtung von Si‑M maßgeblich geprägt haben. Prof. Sina Bartfeld, die akademische Nachfolgerin von Roland Lauster, wurde als zusätzliche Sprecherin berufen, um das Team zu unterstützen.

Der mit 34 Mio. Euro projektierte Forschungsneubau wird im Frühling 2026 zusammen mit dem benachbarten Forschungsneubau BeCAT eröffnet werden.  

Das Cluster Gesundheitswirtschaft unterstützt fortlaufend bei der Vernetzung innerhalb der Region und darüber hinaus. Es stellt Informationen zu Förderprogrammen bereit und nutzt die eigenen Kommunikationskanäle, um Informationen zur Initiative in der Region zu verbreiten.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Portrait des Si-M.

 

Berlin Center for Advanced Therapies (BeCAT)

The Berlin Center for Advanced Therapies (BeCAT) coordinates the development and application of advanced therapy medicinal products (ATMPs) at Charité’s Virchow-Klinikum campus. Existing structural and spatial facilities there support the establishment of ATMPs of rigorous scientific and technological standards, spanning basic research, initial application testing, and clinical deployment for patients. This framework expands through a new research building – funded with €37.9 million by the federal government and the State of Berlin. It houses a modular GMP cleanroom unit designed to produce all ATMP categories at Charité, including those incorporating biomaterials or 3D bioprinting. The center opened on April 22, 2026.

Prof. Annette Künkele-Langer, Director of BeCAT: :

"The possibilities of novel therapies seem limitless, and bringing these promising approaches into the clinic is BeCAT’s mission. Researchers from institutions such as Charité, the Berlin Institute of Health in the Charité (BIH), the Max Delbrück Center (MDC), or Si-M work with us to develop and manufacture drugs for early-stage clinical trials. We also help integrate these efforts under Berlin’s leadership into national networks such as the National Center for Tumor Diseases (NCT)."

Supramolekulare Funktionale Architekturen an Biogrenzflächen (SupraFAB)

 

Im Forschungsbau "Supramolekulare Funktionale Architekturen an Biogrenzflächen" (SupraFAB) werden die Wirk- und Funktionsmechanismen von komplexen Eiweißmolekülen auf Zelloberflächen mit nanophysikalischen Methoden erforscht. Einzigartig ist die direkte Verknüpfung der Synthese supramolekularer Architekturen mit maßgeschneiderten Biogrenzflächen; dies dient dem Ziel, neuartige funktionale Systeme zu generieren und komplexe Biomembranprozesse zu analysieren. Ein umfassendes Verständnis komplexer biologischer Grenzflächen-Prozesse – etwa Virus-Zell-Interaktionen – wird damit im Detail ermöglicht.


Ein weiterer Schwerpunkt des aus der Focus Area NanoScale initiierten SupraFAB liegt in der Förderung und Unterstützung von Nachwuchsforschungsgruppen. Kernelement des Forschungsbaus ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschenden aus der Biologie, Chemie und Physik in gemeinsamen Laboren.

Die Hauptstadtregion erhält mit dem Neubau herausragende interdisziplinäre Arbeitsmöglichkeiten auf den Gebieten der Zellforschung, der supramolekularen Chemie sowie der Bio- und Nanophysik und bildet so die Grundlage für eine weitere Vernetzung der interdisziplinären Spitzenforschung in den Nanobiowissenschaften. Sprecher des SupraFAB ist Prof. Dr. Rainer Haag (Chemie), seine Stellvertreterung ist Prof. Dr. Stephanie Reich (Physik).

Das zwischen 2016 und 2022 errichtete SupraFAB-Gebäude wurde mit rund 48 Millionen aus dem Bund-Länder-Programm der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) für Forschungsneubauten und Großgeräte gefördert. 

Mehr Informationen finden Sie hier: