Gemeinsam für eine klimaneutrale Stadt

Charité unterzeichnet Klimapakt des Landes Berlin.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität hat sich das Land Berlin ambitionierte Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen die Kohlendioxidemissionen um 70 % reduziert werden, bis 2045 sogar um 95 % im Vergleich zum Jahr 1990. Auch die Charité unterstützt diese Ziele: Gemeinsam mit 22 weiteren Landesunternehmen hat die Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt den Klimapakt 2025-2030 des Land Berlin unterzeichnet. Damit verpflichten sich die landeseigenen Unternehmen zu bestimmten CO2-Einsparzielen.

Klare Klimaziele für Europas größtes Universitätsklinikum

Die Charité übernimmt damit nicht nur Verantwortung für eine exzellente Patientenversorgung, sondern auch für nachhaltiges Handeln. Sie arbeitet kontinuierlich daran, ihre Prozesse energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten, Ressourcen zu schonen und ihrer Vorbildrolle als große öffentliche Institution gerecht zu werden. Bereits 2016 hat die Charité mit dem Land Berlin eine Klimaschutzvereinbarung unterzeichnet. Das darin enthaltene Zwischenziel – bis Ende 2023 die CO2-Emissionen um 10 % zu gegenüber dem Basisjahr 2016 zu reduzieren – wurde bereits erreicht. Ziel der Charité ist es, die CO2-Emissionen bis 2028 um 20 % zu senken, bis 2030 um 30 %.

Konkrete Maßnahmen mit messbarer Wirkung

Die CO₂-Emissionen der Charité beliefen sich im Jahr 2024 auf rund 99.200 Tonnen. Mit gezielten Maßnahmen sollen diese Emissionen bis 2030 um knapp 25.000 Tonnen CO₂ gesenkt werden. Um dieses Ziel erreichen zu können, investiert die Charité langfristig in eine nachhaltige Krankenhausinfrastruktur, wie beispielsweise in neue technische Anlagen, Medizintechnik oder die Erneuerung der Gebäudestruktur. So verbinden sich ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Effizienz und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung dauerhaft miteinander. Darüber hinaus wird die Charité den Energieverbrauch in medizinischen und infrastrukturellen Prozessen systematisch reduzieren, ohne dabei die hohe Qualität der Patientenversorgung oder den sicheren Klinikbetrieb zu beeinträchtigen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umstellung auf klimafreundlichere Energiequellen. So kauft die Charité bereits zu 100% Strom aus erneuerbaren Energien und reduziert damit schrittweise ihre CO₂-Emissionen.

Investitionen in eine nachhaltige Gesundheitsversorgung

Für die Umsetzung ihrer Klimaschutzziele sind bis 2030 Klimaschutzinvestitionen in Höhe von rund 21 Mio. Euro vorgesehen. Da nicht alle erforderlichen Maßnahmen allein aus dem laufenden Betrieb finanziert werden können, wird die Charité im Rahmen des Klimapakts durch das Land Berlin unterstützt.

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