Berlin ernennt Bayer und Charité zum neuen Zukunftsort

Beide Unternehmen engagieren sich in weiterer Stärkung des Wirtschaftsstandorts

 

Im Herzen Berlins entsteht ein neuer Ort, an dem Wissenschaft, Industrie und Startups gemeinsam an den Gesundheitsinnovationen von morgen arbeiten: der neue Zukunftsort „Health Innovation Quarter Berlin-Mitte“. Mit der Charité und Bayer als Initiatoren fügt sich ein leistungsfähiges Innovationsnetzwerk zusammen, das Forschung, Entwicklung und klinische Anwendung enger miteinander vernetzt und den Transfer medizinischer Innovationen in die Praxis erfolgreicher macht.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat das Health Innovation Quarter Berlin-Mitte heute offiziell zum neuesten Zukunftsort ernannt. Damit wurde der Standort in das Netzwerk der innovationsstarken Wissenschafts- und Technologiestandorte der Hauptstadt aufgenommen. Mit dem Health Innovation Quarter Berlin-Mitte gibt es nun zwölf Zukunftsorte in Berlin.

Dieser neue Zukunftsort erstreckt sich über rund fünf Kilometer Länge vom Campus Charité-Mitte entlang des Spreekanals und des Humboldthafens über den Bayer-Standort zwischen Nordhafen und Müllerstraße bis hin zum Charité Campus Virchow-Klinikum. Bereits heute bildet dieses Areal einen international sichtbaren Schwerpunkt der Gesundheitsinnovationen und wird Unternehmen sowie Ausgründungen aus aller Welt ideale Bedingungen bieten, um ihre Ideen schnell entwickeln, erproben und in marktfähige Therapien überführen zu können.

Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Die Berliner Zukunftsorte stehen für das, was unsere Hauptstadtwirtschaft ausmacht: Innovationskraft, Zusammenarbeit und Vielfalt. Hier kommen Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft zusammen, um Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Das Health Innovation Quarter Berlin-Mitte zeigt die erfolgreiche enge Verzahnung von Spitzenforschung und Industrie und ist ein wichtiger Leuchtturm der Gesundheitswirtschaft. Als Land Berlin fördern wir gemeinsam mit dem Bund die Vernetzung unserer Zukunftsorte. Dass mit dem Health Innovation Quarter nun ein zwölfter hinzukommt, ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“

Der neue Zukunftsort „Health Innovation Quarter Berlin-Mitte“ setzt Maßstäbe für die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin. Mit einem klaren Fokus auf Gesundheitsinnovationen wird hier ein leistungsfähiges Ökosystem geschaffen, das die gesamte Wertschöpfungskette abbildet. Die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung, Herstellung und klinischer Anwendung, insbesondere durch die Kooperation von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Bayer AG, symbolisiert die ideale Verbindung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Darüber hinaus schafft der international ausstrahlende Zukunftsort die Basis für eine stärkere Vernetzung aller Akteure und für den gesellschaftlichen Dialog über den wissenschaftlichen Fortschritt im Gesundheitssektor.

„Die enge Partnerschaft zwischen der Charité und der Bayer AG ist Ausdruck einer wirkungsvollen Verbindung von universitärer Medizin und industrieller Innovationskraft. Gemeinsam stärken wir nicht nur die Entwicklung neuer Therapien, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Dynamik und internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Berlin“, sagt Astrid Lurati, Vorstand für Finanzen und Infrastruktur der Charité.

Der Innovationsstandort zielt darauf ab, Berlin als führenden Standort für Prävention, personalisierte Medizin und neuartige Behandlungsmethoden, wie z. B. gen- und zellbasierte Therapien, zu positionieren. Er wird eine Drehscheibe für erstklassige Forschungseinrichtungen und aufstrebende Startups im Bereich der modernen Medizin und Wissenschaft.

„Mit der Ernennung zum Zukunftsort stärken wir die Sichtbarkeit des entstehenden Ökosystems für Gesundheitsinnovationen in Berlin-Mitte. Das Ziel der Akteure ist es, die Entwicklung neuer Therapien und Technologien vor Ort zu beschleunigen. Wir sind überzeugt, dass die neuentstehende Infrastruktur sowie die Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Grundlage für zukünftige Innovationen bilden. Die Ernennung zum zwölften Berliner Zukunftsort ist für alle Beteiligten ein starkes Signal für das bereits Erreichte und ein zusätzlicher Ansporn für künftige Erfolge“, sagt Stefan Oelrich, Mitglied im Vorstand der Bayer AG und Leiter der Division Pharmaceuticals.

Über die Berliner Zukunftsorte

Die Initiative der Berliner Zukunftsorte wurde vom Land Berlin ins Leben gerufen, um besonders innovationsstarke Wissenschafts- und Technologiestandorte der Hauptstadt sichtbar zu machen und stärker zu vernetzen. Die Geschäftsstelle der Zukunftsorte besteht seit 2017 und wird auf Initiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe betrieben. In Berlin gibt es derzeit elf Zukunftsorte, an denen Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen gemeinsam an Zukunftstechnologien arbeiten – von Life Sciences über Quantentechnologien bis zur urbanen Mobilität. Insgesamt sind an diesen Standorten mehr als 2.000 Unternehmen, mehr als 40 Forschungseinrichtungen und über 60.000 Beschäftigte aktiv.

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission „Health for all, Hunger for none“ möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern mit rund 88.000 Beschäftigten einen Umsatz von 45,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 5,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de

Über die Charité – Universitätsmedizin Berlin
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin gehört mit mehr als 100 Kliniken und Instituten an 4 Campi sowie 3.293 Betten zu den größten Universitätskliniken Europas. Forschung, Lehre und Krankenversorgung sind miteinander vernetzt und ergänzen sich. Mit Charité-weit durchschnittlich 20.578 und konzernweit durchschnittlich 24.332 Beschäftigten gehört die Berliner Universitätsmedizin auch 2024 zu den größten Arbeitgebern der Hauptstadt. Dabei waren 6.867 der Beschäftigten in der Pflege, 5.741 im wissenschaftlichen und ärztlichen Bereich sowie 1.584 in der Verwaltung tätig. An der Charité konnten im vergangenen Jahr 143.759 voll- und teilstationäre Fälle sowie 822.547 ambulante Fälle versorgt werden. Im Jahr 2024 hat die Charité Gesamteinnahmen von rund 2,9 Milliarden Euro, inklusive Drittmitteleinnahmen und Investitionszuschüssen, erzielt. Mit den 277,3 Millionen Euro an eingeworbenen Drittmitteln ist die Charité weiterhin auf einem hohen Niveau. An einer der größten Medizinischen Fakultät Deutschlands werden 10.182 Studierende in Human- und Zahnmedizin sowie Gesundheitswissenschaften und Pflege ausgebildet. Darüber hinaus werden 911 Ausbildungsplätze in 11 Gesundheitsberufen sowie 9 weiteren Berufen angeboten. Mehr Informationen: www.charite.de

 

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Bayer:
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