Vivantes erweitert ambulante Versorgung bei komplexen und seltenen Erkrankungen

Insgesamt 33 Teams arbeiten in der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV)

 

Zum 1. Juli 2026 hat Vivantes sein Angebot in der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) weiter ausgebaut. Neun zusätzliche ASV-Teams erleichtern Patient*innen mit komplexen oder seltenen Erkrankungen den wohnortnahen Zugang zur spezialisierten Therapie durch eng zusammenarbeitende Expert*innen verschiedener Fachrichtungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung spezieller Krebserkrankungen. 

 

Viele Fachdisziplinen, ein Angebot

Die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist ein besonderes Angebot für Menschen mit seltenen oder schwer behandelbaren Erkrankungen. Hier arbeiten Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen eng zusammen und stimmen Diagnostik, Behandlung und Nachsorge gemeinsam ab. Das erleichtert den Behandlungsablauf, vermeidet unnötige Doppeluntersuchungen und gibt Patient*innen Sicherheit, umfassend und auf dem neuesten medizinischen Stand versorgt zu werden.

Für Berlin: Insgesamt schon 33 ASV-Teams bei Vivantes 

Mit den neuen Angeboten verfügt Vivantes jetzt über insgesamt 33 ASV-Teams. Gemeinsam mit der Vivantes MVZ GmbH und weiteren Kooperationspartnern bietet Vivantes damit ein breites Netz spezialisierter ambulanter Versorgung in Berlin. Patient*innen profitieren von kurzen Wegen, einer engen Zusammenarbeit der beteiligten Fachrichtungen und einer Behandlung, die auf ihre individuelle Erkrankung abgestimmt ist.

Schwerpunkt auf Versorgung von Menschen mit Krebs

Die neuen ASV-Teams erweitern vor allem das onkologische Angebot: 

  • Für Tumoren des lymphatischen und blutbildenden Gewebes sowie schwere Erkrankungen der Blutbildung stehen ASV-Teams an den Standorten im Vivantes Klinikum Am Urban, Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Vivantes Klinikum Neukölln, Vivantes Klinikum Spandau und am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum bereit. 
  • Am Neuköllner Standort gibt es neue Angebote für Knochen- und Weichteiltumoren sowie Hauttumoren.

Expert*innen für Sarkoidose und neuromuskuläre Erkrankungen jetzt auch in Spandau

  • Zusätzlich werden am Spandauer Klinikum neue ASV-Teams für neuromuskuläre Erkrankungen und Sarkoidose (Morbus Besnier-Boeck-Schaumann) eingerichtet. Neuromuskuläre Krankheiten beeinträchtigen die Kommunikation zwischen Nerven und Muskeln und können etwa zu Muskelschwäche, Muskelschwund und Koordinationsstörungen führen. 
  • Sarkoidose ist eine nicht ansteckende entzündliche Erkrankung, die verschiedene Organe – oft Lunge oder Lymphknoten – befallen kann und je nach Verlauf unterschiedlich ausgeprägt ist.


Links