AssistMe sichert sich 6,5 Millionen Euro für internationales Wachstum

CRB Health Tech und Vorwerk Ventures führen die Finanzierungsrunde an. Mit dem Kapital baut AssistMe die Pflegeplattform alea aus und beschleunigt die Expansion in Europa sowie die Vorbereitung des US-Markteintritts.

 

Die AssistMe GmbH hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 6,5 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von CRB Health Tech und Vorwerk Ventures. Darüber hinaus beteiligen sich der US-amerikanische Investor SUM Ventures sowie die bestehenden Investoren Brandenburg Kapital, das Family Office Conle, Next Big Thing und IBB Capital. Das Kapital fließt in den Ausbau der Vertriebsstrukturen in Europa, die Vorbereitung des US-Markteintritts und die Weiterentwicklung der Pflegeplattform alea.

„AssistMe wurde gegründet, weil in der Pflege täglich Entscheidungen auf lückenhaften Informationen beruhen – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil diese schlicht fehlen. Genau da setzt alea an: Die Plattform macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt – und gibt Pflegekräften die Sicherheit, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Dass immer mehr Träger in Europa darauf setzen, bestärkt uns – mit dem neuen Kapital bringen wir alea jetzt auch in die USA.“
Julio Brandl, CEO AssistMe GmbH

„AssistMe hat in kurzer Zeit gezeigt, dass alea einen konkreten Mehrwert im Pflegealltag schaffen und sich erfolgreich im Markt etablieren kann. Das starke Wachstum im laufenden Jahr unterstreicht das Potenzial der Plattform. Wir sind überzeugt, dass alea eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung professioneller Pflegeprozesse übernehmen kann, und freuen uns darauf, AssistMe bei der internationalen Expansion zu unterstützen.“
Alejo Costa Ribalta, Partner, CRB Health Tech

„AssistMe hat in kurzer Zeit bewiesen, dass alea im Pflegealltag einen echten Unterschied macht und sich zugleich wirtschaftlich trägt. Diese Verbindung aus einem klaren Bedarf, einem überzeugenden Produkt und einem starken Wachstum hat uns überzeugt. Wir freuen uns sehr, das Team auf dem Weg in neue Märkte zu begleiten.“
Sascha Günther, Partner, Vorwerk Ventures


In der Pflegepraxis etabliert. Bereit für die internationale Expansion.

alea meldet Pflegekräften direkt, was im Alltag zählt: ob ein Inkontinenzprodukt gewechselt werden muss, wie eine Person liegt, wann sie zuletzt gelagert wurde und ob es Hinweise auf einen Sturz gibt. Statt auf Routinen zu vertrauen, können Pflegekräfte ihre Maßnahmen am tatsächlichen Bedarf ausrichten. Die relevanten Informationen werden automatisiert in die Pflegedokumentation überführt. Das nimmt Aufwand aus der Organisation – und schafft mehr Zeit für das, was Pflege ausmacht: die Zuwendung zum Menschen und die Hebung der Pflegequalität.

Die Finanzierungsrunde setzt auf die fortlaufende Entwicklung der alea-Care-Plattform von AssistMe zusammen mit Pflegeeinrichtungen und Anbietern – mit sichtbarem Ergebnis: Allein im letzten Halbjahr hat sich der monatlich wiederkehrende Umsatz mehr als versechsfacht. Heute ist die Lösung bei großen wie kleinen Trägern im Einsatz, darunter Einrichtungen der Johanniter, der AWO, der Führer-Gruppe oder der Argentum-Gruppe.


Neue Märkte: häusliche Pflege, Expansion in Europa und den USA ab 2027

In Europa ist alea bereits in acht Ländern im Einsatz – dort will AssistMe die Marktdurchdringung deutlich erhöhen. Der US-Markteintritt ist für 2027 geplant. Parallel öffnet AssistMe die Plattform für einen neuen Markt: alea wird so weiterentwickelt, dass künftig stärker die häusliche Pflege adressiert wird. Damit wächst alea über die stationäre Langzeitpflege hinaus – hin zu einer Plattform, die Pflege auch dort unterstützt, wo die meisten Menschen versorgt werden: zu Hause.


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