Netzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin Brandenburg

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Unsere Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. Im Jahr 2030 werden vierzig Prozent der Bewohner Deutschlands über 60 Jahr alt sein. Dieser soziale Wandel wird weitreichende Konsequenzen für das alltägliche Leben haben. Nicht nur das Gesundheitssystem wird sich verändern müssen, die sozialen und wohnungswirtschaftlichen Dienstleistungen müssen sich ebenso anpassen.

Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, müssen wir schon heute die Weichen stellen, unsere Stärken erkennen und Schwachstellen ausfindig machen:

  • Wo muss in der Wissenschaft noch intensiver geforscht werden?
  • Was muss in der Politik geregelt werden, damit die wissenschaftliche Arbeit in der Gesellschaft umgesetzt wird?
  • Wie muss die Wohnungswirtschaft auf den Wandel reagieren um eine altersgerechte soziale Umgebung zu gewährleisten?
  • Welche bisher nicht ausgeschöpften Potentiale der sozialen Dienste und Pflege müssen wir noch nutzen?

Um diese Fragen gemeinsam mit Experten aus der Wohnungswirtschaft, der Alterswissenschaften und der Sozialen Dienste zu erörtern, laden wir Sie herzlich ein zum Workshop „Alterswissenschaften: Leben 2030“ am

Donnerstag, 30. September 2010
9:00 – 16:30 Uhr
Ludwig-Erhardt-Haus, Raum 2D08
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin.

Zum Programm

Um Anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Handlungsfeldes 7 „Angebote und Dienste für ältere Menschen einschließlich Pflege“ des Masterplans Gesundheitsregion Berlin Brandenburg statt.

Wir laden Sie ein, die neuen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen der Studie „Beschäftigtenstrukturanalyse der Berlin-Brandenburger Gesundheitswirtschaft“ für Politik, Unternehmen, Netzwerke und Gesellschaft mit uns zu diskutieren.

Im Februar 2009 stellte das Netzwerk bereits im Rahmen der Messe „Gesundheit als Beruf“ die vorläufigen Ergebnisse des ersten Fachkräftemonitorings in der Berlin-Brandenburger Gesundheitswirtschaft vor. Welche personalpolitischen Herausforderungen die Gesundheitswirtschaft zukünftig zu meistern hat und wo Handlungsspielräume bestehen, wurde auf der anschließenden Podiumsdiskussion intensiv diskutiert.

Jetzt hat die LASA Brandenburg aus diesen ersten Erkenntnissen eine Studie entwickelt, welche die Betrachtungsweise der Struktur weiter geschärft und aus dieser Handlungsempfehlungen entwickelt hat.

Um diese Ergebnisse vorzustellen und mit Ihnen zu diskutieren laden das Netzwerk Gesundheitswirtschaft, die IHK Berlin und die LASA Brandenburg Sie ein am

am Donnerstag, den 02. September 2010,
um 16.00 Uhr
Ludwig-Erhardt-Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin

Den an den Interviews beteiligten Partnern, der LASA Brandenburg, der IHK Berlin, der BA Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, der ZAB, der GSUB, Berlin Partner, der IHK Potsdam und BioTOP gebührt unser Dank.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 20. August 2010

Berlin und Brandenburg starten erstmals ein gemeinsames Clustermanagement zur weiteren Umsetzung des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“. Mit einer verstärkten länderübergreifenden Kooperation verfolgen der Berliner Senat und die Brandenburger Landesregierung das Ziel, die Umsetzung des Masterplans zu intensiveren.

Ein Team aus Brandenburger und Berliner Einrichtungen wird erstmals gemeinsam das Clustermanagement sowohl personell als auch finanziell tragen. Dies sind die Zukunftsagentur Brandenburg GmbH, die TSB Innovationsagentur GmbH und die BerlinPartner GmbH. Die Kooperationsvereinbarung wird heute von den beteiligten Einrichtungen unterzeichnet. Als Clustersprecher wird von beiden Landesregierungen Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Stock ernannt. 

Das Clustermanagement fördert und unterstützt die weitere Entwicklung. Es koordiniert die Maßnahmen der Beteiligten aus Wirtschaft und Wissenschaft, der Politik, der Kammern und Verbände und unterstützt die Umsetzung des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ mit konkreten Projekten. Die Länder werden sich zum Beispiel bei der weiteren Entwicklung und praxisorientierten Anwendung der Telemedizin einbringen. Die Verbesserung der hausärztlichen Versorgung durch telemedizinische Verfahren und die stärkere Vernetzung der fachärztlichen Kompetenz mittels Telemedizin sind insbesondere mit Blick auf die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung in ländlichen Regionen Brandenburger Arbeitsschwerpunkte. Einen weiteren Schwerpunkt beider Länder stellt der Ausbau der industriellen Basis innerhalb der Gesundheitswirtschaft dar. Basierend auf den Erfahrungen und Erfolgen der Initiativen BioTOP Berlin-Brandenburg und TSBmedici z.B in der medizinischen Bildgebung und der Diagnostik sollen durch Ansiedlung, Technologietransfer und Vernetzung neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Zusammensetzung des Clustermanagements mit Institutionen aus Berlin und Brandenburg wird von den Akteuren der Gesundheitsregion einhellig als neue Qualität der Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Masterplans gesehen.

Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen Berlin: "Zielsetzung des Masterplans Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg ist es, beide Länder an der Spitze der Gesundheitsregionen in unserem Land zu etablieren. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren bereits die Grundlagen geschaffen. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung schaffen wir sowohl personell als auch finanziell eine neue Basis für das Management im Cluster Gesundheitswirtschaft."

Dr. Daniel Rühmkorf, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg: „Der im November 2007 beschlossene Masterplan „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ erhält durch unser gemeinsames Clustermanagement neuen Schwung. Brandenburg will die Umsetzung des Masterplans stärker nach vorn bringen und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern in beiden Ländern weiter verbessern. Unser gemeinsames Ziel ist und bleibt es, vertrauensvoll in der Gesundheitswirtschaft zusammenzuarbeiten und die Region Berlin-Brandenburg zu dem innovativen und leistungsstarken Zentrum der Gesundheitswirtschaft in Deutschland zu entwickeln.“

zur Pressemitteilung (PDF)

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe nimmt sich die lange Tradition der Pharmaindustrie und Forschung in Berlin-Brandenburg vor.

Kennen Sie die heilsame Seite von giftigen Substanzen? Wissen Sie, dass die Wirkstoffe gegen Tuberkulose und Diphterie in Berlin gefunden wurden?

Lesen Sie über medizinhistorische Meilensteine und innovative Ansätze von aufstrebenden Biotechnologie – Unternehmen in der Region.

Neben dem Interview mit der Dekanin für Forschung und Lehre an der Charité, Frau Professor Grüters-Kieslich, stellen wir Ihnen innovative Unternehmen vor und porträtieren Organisationen, die an der Spree zu Hause sind oder hier Standorte erreichtet haben.

 

Die Neuauflagen der Atlanten zur Ausbildung und zum Studium Gesundheit Berlin Brandenburg haben jetzt einen eigenen Internetauftritt.

Unter www.atlas-ausbildung.de und www.atlas-studium.de finden Schüler, Studenten und Berufstätige Informationen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Berufen der Gesundheit Berlin-Brandenburgs.

Neben ausführlichen Beschreibungen von über 60 Berufen und 80 Studiengängen, informieren die Seiten über Wege in die Ausbildung, die zukünftigen Berufschancen und ermöglicht den ersten Kontakt zu Ansprechpartnern an Ausbildungsstätten und Hochschulen.

Die neuen Informationen sind auch in die schon bestehende Seite www.medinet-ausbildung.de eingepflegt worden.

Aktuelles aus den Medien
  • 02.09.2010   Rösler bestraft schummelnde Pharmakonzerne
  • Keine Chance für Trickser: Gesundheitsminister Rösler will Unternehmen, die Rabattzahlungen an die Krankenkassen umgehen, Millionen berappen lassen.

    02-09-10, Die Süddeutsche

  • 02.09.2010   Scheidungskinder rauchen öfter – vor allem im Osten
  • Wächst ein Kind mit nur einem Elternteil auf, ist es anfälliger für den Griff zum Glimmstängel. Aber: Bundesweit geht die Raucherquote zurück.

    02-09-10, Die Welt

  • 02.09.2010   Bio-Erdbeeren nahrhafter und besser für Boden
  • San Francisco - US-Forscher geben Bio-Erdbeeren gute Noten: Bei einem Vergleich von konventionell und organisch angebauten Früchten in den USA waren die Bio-Beeren nahrhafter und hinterließen den Boden gesünder zurück.

    01-09-10,...

  • 02.09.2010   Mit Starthilfe an die Uni-Migranten
  • Mentoren, Stipendien und Schulbesuche: Was Berliner Hochschulen tun, um mehr Migranten anzuziehen.

    01-09-10, Der Tagesspiegel

  • 01.09.2010   Sozialgericht verdammt Pflegenoten als "Täuschung" der Verbraucher
  • Transparenzberichte über Pflegeheime sind rechtswidrig, urteilt das Sozialgericht Münster.

    31-08-10, Ärztezeitung

  • 31.08.2010   Gen steigert Migräne-Gefahr
  • Migräne-Attacken peinigen in Deutschland Millionen. Jetzt haben Forscher das Erbgut von mehr als 50.000 Menschen analysiert - und einen Risikofaktor für den chronischen Kopfschmerz gefunden.

    30-08-10, Spiegel Online

  • 31.08.2010   Versorgung für Chroniker aus dem Großgebinde
  • Mit Vorteilen bei der Zuzahlung der Patienten, den Arzneimittel-Richtgrößen und dem Anstieg chronischer Erkrankungen erklären Marktforscher den Vormarsch von Großpackungen bei Arzneien.

    31-08-10, Ärztezeitung

  • 31.08.2010   Gefahr von rezeptfreier Arznei wird unterschätzt
  • Bei Erkältungen geben Eltern ihren Kindern häufig zu hoch dosierte Medikamente: Das zumindest ist das Ergebnis einer australischen Studie.

    30-08-10, Berliner Morgenpost

Das Kooperationsnetzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin (HealthCapital Berlin Brandenburg) ist ein Netzwerk der TSB Technologiestiftung Berlin Gruppe. Es wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" aus Bundes- und Landesmitteln gefördert.