Gesundheitstourismus in Berlin-Brandenburg

Viele Menschen möchten auch auf Reisen etwas aktiv für Ihre Gesundheit tun. Dies kann zum Beispiel eine Gesundheitswanderung durch die Natur sein oder ein entspannender Urlaub am See, in dem man Techniken zum Stressmanagement erlernt. Um die steigende Nachfrage an gesundheitsorientierten Aktivitäten im Urlaub zu bedienen, hat sich ein wachsendes touristisches Segment für diese Zielgruppe gebildet – der Gesundheitstourismus.

Die Region Berlin-Brandenburg ist mit acht anerkannten Kurorten und Heilbädern, 18 Thermen und Erlebnisbädern, 30 Rehabilitationskliniken sowie mit mehr als zwanzig Fachkliniken eine gefragte Destination für Gesundheitstouristen. Die großartige Wald- und Seenlandschaft, ausgebaute Rad- und Wanderwege sowie eine kompetente Wellnesshotellerie bieten zudem vielfältige Möglichkeiten zur Entschleunigung. Die Angebotssegmente in der Region Berlin-Brandenburg reichen von der Primärprävention (wie z. B. gesunde Ernährung, Entspannung und Bewegung) über Sekundärprävention (z. B. Gesundheitschecks) bis hin zur Tertiärprävention (etwa im Rahmen von Rehabilitationsmaßnahmen).

Eine Branche mit Wachstumspotenzial 

Durch eine gezielte Vernetzung der Akteure aus Gesundheitswirtschaft und Tourismus sowie durch die Schaffung ganzheitlicher Versorgungsstrukturen, kann die gesamte Region Berlin-Brandenburg auch wirtschaftlich vom Gesundheitstourismus profitieren. Wie groß das Potenzial für den sogenannten Selbstzahlermarkt ist und in welchen Bereichen des Gesundheitstourismus sich besondere Chancen bieten, hat das Beratungsunternehmen PROJECT M in Kooperation mit KECK medical für Brandenburg und Berlin untersucht. Alle Studienergebnisse finden Sie in der „Potenzialstudie zum Gesundheitstourismus in Brandenburg und Berlin“. 

Der Leitfaden Gesundheitstourismus bietet interessierten Akteuren Hilfestellung sich zu vernetzen und gemeinsam Brandenburg - spezifische gesundheitstouristische Angebote zu entwickeln.