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Die Gesundheitswirtschaft ist der größte und zugleich am schwersten zu fassende aller Wirtschaftszweige. Es gibt kein gültiges Verfahren, um ihn zahlenmäßig genau abzubilden.
Die gängige Gesundheitsberichterstattung orientiert sich an Mengen und Preisen rund um die Leistungen des Sozialversicherungssystems und fokussiert die Patientenversorgung im Gesundheitswesen. Trotz einer Fülle von Daten lassen sich damit wichtige ökonomische Größen kaum quantifizieren und entscheidende Zusammenhänge nur unzureichend darstellen.
Welche Wertschöpfung alle Dienstleistungen und Produkte volkswirtschaftlich ausmachen, die wesentlich zu unserem persönlichen Wohlbefinden beitragen, ist bisher allenfalls grob geschätzt worden. Obwohl es hierfür ein Standardverfahren der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gibt, konnte es nicht auf die Gesundheitswirtschaft angewendet werden.
Damit fehlt ein wichtiges Werkzeug der Erfolgsmessung und Einschätzung ihres Potenzials. Berlin und Brandenburg haben ausgehend von Wertschöpfungsketten (etwa von der Entstehung eines medizinischen Produkts von der frühen Forschung über den Prototyp und die Serienfertigung bis hin zum alltäglichen Einsatz in der Klinik) ihren Masterplan Gesundheitsregion entwickelt, um den Gesundheitscluster zu ergänzen und zu stärken.
Mit den vorliegenden Studien wird dieser Ansatz konsequent auf die Gesundheitswirtschaft erweitert. Methodisch innovativ werden erstmalig Wertschöpfung und Beschäftigungseffekte der Gesundheitswirtschaft für Berlin-Brandenburg sowie für ganz Deutschland ermittelt.
Wachstums- und Beschäftigungspotenziale der Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg
(Mai 2007 - PDF 1.3Mb)
Dr. Anja Ranscht & Dr. Dennis Alexander Ostwald
Mit der vorliegenden Studie ist es zum ersten Mal gelungen, Gesundheitswirtschaft nicht als Kostenfaktor, sondern als Wachstumstreiber einer Region makroökonomisch zu betrachten.
Nach dem Ansatz der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung werden erstmalig Wertschöpfung und Beschäftigung für die Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburgs und für ganz Deutschland ermittelt.
Damit lassen sich wichtige ökonomische Größen quantifizieren und entscheidende ökonomische Zusammenhänge in der Region Berlin-Brandenburg darstellen.
Clustermonitoring für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg
(Juli 2011 - PDF 1,66 Mb)
Webtool zum Anzeigen der Daten als Grafiken
(PDF 450 Kb)
Dr. Dennis Alexander Ostwald, Konrad Hnatow, Nihal Islam
Das Clustermonitoring führt die Untersuchungen aus dem Jahr 2008 fort und ergänzt die Daten bis zum Jahr 2009.
09. Februar 2012 Wirksamkeit von Interventionen zur Verbesserung des Befindens und der psychischen Gesundheit im Alter Der Vortrag von Prof. Dr. Martin Pinquart findet am 09. Februar 2012 von 17:30 bis 19.00 Uhr im Raum 313 des DZA (3. OG) statt.
06.02.2012
From Bench to Bedside: translationale Medizin in Berlin – Brandenburg
Prof. Dr. Walter Rosenthal, Vorstand Max-Delbrück-Centrum, Berlin
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