Workshop zu UX Design/ Usability

Messe Berlin
11:30 bis 14:00
Messe Berlin

Messedamm 22

14055 Berlin

Raum Weimar 6

Veranstalter: Cluster IKT, Medien, Kreativwirtschaft

User Experience, das positive Nutzungserleben von Produkten und Anwendungen, rückt immer weiter in den Fokus. Produkte, insbesondere IT-basierte Lösungen, sind erfolgreicher, wenn sie ihr Design konsequent an den Nutzer-Bedürfnissen ausrichten. Eine prozessorientierte Gestaltung führt zu einer pragmatischen Qualität, die den Einsatz im beruflichen Umfeld effektiver und effizienter werden lassen und zweifelsfreie Bedienoptionen helfen, Fehler zu vermeiden. Eine ästhetisch ansprechende Gestaltung wiederum motiviert, Produkte zu nutzen ohne die Freude daran zu verlieren. Beide Qualitäten zusammen genommen führen zu einer guten User Experience und damit zu erfolgreicheren Produkten. Der interaktive Workshop soll UX Designer mit Herstellern und Anwendern von Medizininformatik verbinden und wird vom Cluster IKT Berlin Brandenburg im Rahmen des Innovationsfeldes „Design & Usability“ organisiert.

Innovative Produktentwicklung setzt insbesondere im Gesundheitsumfeld neben technischen und ökonomischen Komponenten einen mensch-zentrierten Design-Prozess voraus. Dieser berücksichtigt die Interaktion zwischen vielen beteiligten Stakeholdern, wie beispielsweise: Anwender (Patienten/Professionals), Entwickler, Designer, Risikomanager, Projektleiter, Product Owner, etc. Erfahren Sie in diesem Teil des Workshops, wie mit kollaborativen Design-Thinking Methoden zunächst eine Produktvision erarbeitet und anschließend durch Prototypen User Experience (be)greif- und messbar wird.
Referenten: Christoph Buckler und David Detzler, Ergosign GmbH

Der Arbeitskreis „Medizintechnik“ der German Usability Professional Association (GUPA e.V.) gestaltet den anderen Teil des Workshops. Der Fokus wird auf den normativen Rahmenbedingungen liegen, die bei der Entwicklung medizintechnischer Produkte beachtet werden müssen. Hierzu werden diese gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen eingeführt und erläutert, wie die IEC 62366:2007 bzw. IEC 62366-1:2015. Interaktiv mit den Teilnehmern werden jedoch Best Practice Beispiele dazu vorgestellt, in denen auch thematisiert wird, wie aus den regulatorischen Anforderungen auch weitere Mehrwerte generiert werden können.
Referent: Kay Behrenbruch, Benkana Interfaces GmbH & Co. KG als Vertreter des AK Medizintechnik der German Usability Professional Association e.V. (GUPA) 
 

Bitten melden Sie sich bis zum 11. April 2018 an. Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie per E-Mail.