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Unsere Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. Im Jahr 2030 werden vierzig Prozent der Bewohner Deutschlands über 60 Jahr alt sein. Dieser soziale Wandel wird weitreichende Konsequenzen für das alltägliche...

Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, müssen wir schon heute die Weichen stellen, unsere Stärken erkennen und Schwachstellen ausfindig machen

  • Wo muss in der Wissenschaft noch intensiver geforscht werden?
  • Was muss in der Politik geregelt werden, damit die wissenschaftliche Arbeit in der Gesellschaft umgesetzt wird?
  • Wie muss die Wohnungswirtschaft auf den Wandel reagieren um eine altersgerechte soziale Umgebung zu gewährleisten?
  • Welche bisher nicht ausgeschöpften Potentiale der sozialen Dienste und Pflege müssen wir noch nutzen?

Dazu trafen sich am 30.Septemer 2010 rund 100 Gäste und Referenten von 9 bis 16 Uhr im Ludwig Erhardt Haus.

Mit Beiträgen aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft und Architektur, den Gesundheitswissenschaften, den Pflege- wie auch Sozialwissenschaften fand eine rege Diskussion statt.

Die Abstracts der Vorträge werden in Kürze hier verfügbar sein.

-> Zu den Vorträgen

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Handlungsfeldes 7 „Angebote und Dienste für ältere Menschen einschließlich Pflege“ des Masterplans Gesundheitsregion Berlin Brandenburg statt.

Logos HealthCapital, LASA Brandenburg und IHK Berlin

Neue Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen der Studie „Beschäftigtenstrukturanalyse der Berlin-Brandenburger Gesundheitswirtschaft“ für Politik, Unternehmen, Netzwerke und Gesellschaft

Im Februar 2009 stellte das Netzwerk bereits im Rahmen der Messe „Gesundheit als Beruf“ die vorläufigen Ergebnisse des ersten Fachkräftemonitorings in der Berlin-Brandenburger Gesundheitswirtschaft vor. Welche personalpolitischen Herausforderungen die Gesundheitswirtschaft zukünftig zu meistern hat und wo Handlungsspielräume bestehen, wurde auf der anschließenden Podiumsdiskussion intensiv diskutiert.

Jetzt hat die LASA Brandenburg aus diesen ersten Erkenntnissen eine Studie entwickelt, welche die Betrachtungsweise der Struktur weiter geschärft und aus dieser Handlungsempfehlungen entwickelt hat.

Am 02.09.10 wurden diese Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Die Podiumsgäste Staatssekretär Dr. Husung (Berliner Wissenschaftssenat), Staatssekretär Dr. Rühmkorf (Brandenburger Gesundheitsministerium), Dr. Haß (IHK Berlin), Christoph Böhmer (Biotronik), unter der Moderation von Prof. Stock (Netzwerksprecher Gesundheitsnetzwerk HealthCapital, sprachen mit dem Autor der Studie, Dr. Carsten Kampe und rund 70 Publikumsgästen über die notwendige Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur der Gesundheitswirtschaft.

Die Studie können Sie herunterladen, ein Podcast zur Veranstaltung hören Sie hier.

Den an den Interviews beteiligten Partnern, der LASA Brandenburg, der IHK Berlin, der BA Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, der ZAB, der GSUB, Berlin Partner, der IHK Potsdam und BioTOP gebührt unser Dank.

 

Berlin und Brandenburg starten erstmals ein gemeinsames Clustermanagement zur weiteren Umsetzung des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“.

Mit einer verstärkten länderübergreifenden Kooperation verfolgen der Berliner Senat und die Brandenburger Landesregierung das Ziel, die Umsetzung des Masterplans zu intensiveren.

Ein Team aus Brandenburger und Berliner Einrichtungen wird erstmals gemeinsam das Clustermanagement sowohl personell als auch finanziell tragen. Dies sind die Zukunftsagentur Brandenburg GmbH, die TSB Innovationsagentur GmbH und die BerlinPartner GmbH. Die Kooperationsvereinbarung wird heute von den beteiligten Einrichtungen unterzeichnet. Als Clustersprecher wird von beiden Landesregierungen Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Stock ernannt. 

Das Clustermanagement fördert und unterstützt die weitere Entwicklung. Es koordiniert die Maßnahmen der Beteiligten aus Wirtschaft und Wissenschaft, der Politik, der Kammern und Verbände und unterstützt die Umsetzung des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ mit konkreten Projekten. Die Länder werden sich zum Beispiel bei der weiteren Entwicklung und praxisorientierten Anwendung der Telemedizin einbringen. Die Verbesserung der hausärztlichen Versorgung durch telemedizinische Verfahren und die stärkere Vernetzung der fachärztlichen Kompetenz mittels Telemedizin sind insbesondere mit Blick auf die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung in ländlichen Regionen Brandenburger Arbeitsschwerpunkte. Einen weiteren Schwerpunkt beider Länder stellt der Ausbau der industriellen Basis innerhalb der Gesundheitswirtschaft dar. Basierend auf den Erfahrungen und Erfolgen der Initiativen BioTOP Berlin-Brandenburg und TSBmedici z.B in der medizinischen Bildgebung und der Diagnostik sollen durch Ansiedlung, Technologietransfer und Vernetzung neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Zusammensetzung des Clustermanagements mit Institutionen aus Berlin und Brandenburg wird von den Akteuren der Gesundheitsregion einhellig als neue Qualität der Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Masterplans gesehen.

Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen Berlin: "Zielsetzung des Masterplans Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg ist es, beide Länder an der Spitze der Gesundheitsregionen in unserem Land zu etablieren. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren bereits die Grundlagen geschaffen. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung schaffen wir sowohl personell als auch finanziell eine neue Basis für das Management im Cluster Gesundheitswirtschaft."

Dr. Daniel Rühmkorf, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg: „Der im November 2007 beschlossene Masterplan „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ erhält durch unser gemeinsames Clustermanagement neuen Schwung. Brandenburg will die Umsetzung des Masterplans stärker nach vorn bringen und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern in beiden Ländern weiter verbessern. Unser gemeinsames Ziel ist und bleibt es, vertrauensvoll in der Gesundheitswirtschaft zusammenzuarbeiten und die Region Berlin-Brandenburg zu dem innovativen und leistungsstarken Zentrum der Gesundheitswirtschaft in Deutschland zu entwickeln.“

zur Pressemitteilung (PDF)

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe nimmt sich die lange Tradition der Pharmaindustrie und Forschung in Berlin-Brandenburg vor.

Kennen Sie die heilsame Seite von giftigen Substanzen? Wissen Sie, dass die Wirkstoffe gegen Tuberkulose und Diphterie in Berlin gefunden wurden?

Lesen Sie über medizinhistorische Meilensteine und innovative Ansätze von aufstrebenden Biotechnologie – Unternehmen in der Region.

Neben dem Interview mit der Dekanin für Forschung und Lehre an der Charité, Frau Professor Grüters-Kieslich, stellen wir Ihnen innovative Unternehmen vor und porträtieren Organisationen, die an der Spree zu Hause sind oder hier Standorte erreichtet haben.

 

getemed Medizin- und Informationstechnik AG erfolgreich mit Telemedizin-Projekt

Die Teltower Firma getemed Medizin- und Informationstechnik AG ist heute in Brüssel mit dem „RegioStars Award 2010“ ausgezeichnet worden. Damit wird die innovative Leistung des Unternehmens im Bereich der Telemedizin gewürdigt. Im europaweiten Wettbewerb hat sich das Projekt erfolgreich gegenüber Mitbewerbern aus 27 Regionen durchgesetzt. Den Preis haben Robert Downes als Vertreter der Firma getemed und Gesundheitsstaatssekretär Daniel Rühmkorf - in Vertretung von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers – für die brandenburgische Landesregierung aus den Händen des EU-Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn, entgegen genommen.

Der „RegioStars Award“ wird von der Europäischen Kommission jährlich vergeben. Es werden innovative Projekte, die im Rahmen der Europäischen Kohäsionspolitik gefördert wurden, ausgezeichnet und bekannt gemacht. Für den diesjährigen Award nahmen 87 Regionen aus allen 27 Ländern der EU teil.

Die getemed Medizin- und Informationstechnik AG wurde prämiert für ihr Telemonitoring-Projekt, das Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz nützt. Dabei werden täglich mittels eines so genannten Telemonitoring-Geräts wichtige Daten erfasst und an ein Telemedizinisches Zentrum übermittelt. Wenn es dem Patienten schlechter gehen sollte, kann das der Hausarzt aufgrund der übermittelten Daten sofort sehen und handeln.

Minister Christoffers erkärte: „Diese innovative Technologie wird zunehmend eine größere Rolle spielen. Telemedizin ist angesichts des Ärztemangels gerade für die ländlichen Räume von großer Bedeutung. Deshalb unterstützen wir Projekte dieser Art, die dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung sicherzustellen.“

Staatssekretär Rühmkorf ergänzte: „Wir brauchen für die hausärztliche Versorgung telemedizinische Unterstützung. Fachärztliche Kompetenz wollen wir durch Telemedizin vernetzen und bündeln.  Das ausgezeichnete Modell weist eine hohe Innovationskraft auf und ist das erste seiner Art in Brandenburg. Und im Unterschied zu manch anderen Modellen wird hier erfolgreich ein besonderes Augenmerk auf die engmaschige Kontrolle des Patienten und die Behandlung durch den Hausarzt gelegt.“

Die Firma „getemed“ will ihr preisgekröntes Konzept nun international vermarkten. Es wurde vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten – im Rahmen des Brandenburger Innovationsprogramms für E-Business und Medienkonvergenz (BIEM) - sowie von der EU gefördert.

Die kürzlich von Wirtschafts- und Europaminister Christoffers vorgestellte Internetseite www.entdecke-efre.de schaffte es beim RegioStars Award bis in die Liste der Nominierten und wurde dafür in Brüssel jetzt mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Webseite erklärt, wie die EFRE-Strukturfonds-Förderung in Brandenburg funktioniert und wer dahinter steckt. Sie nutzt Audio, Video, Text und interaktive Fotografie. Auf diese Weise werden komplexe Informationen anschaulich und unterhaltsam vermittelt.

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