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Prozessschritte optimieren – Neue Potentiale für die Biotechnologie

07.12.2016

Datum 07.12.16 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort
TU Berlin, Fakultät III Biotechnologie, Fachgebiet Bioverfahrenstechnik
Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Anmeldung Registrierung wurde geschlossen.

Symposium „Innovationspotenziale im Bereich Process Analytical Technologies (PAT)“ und "Wissenschaft vor Ort: Das Fachgebiet Bioverfahrenstechnik der TU Berlin stellt sich vor"

Innovationen sind die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, die ihren Ursprung immer häufiger an den Schnittstellen zwischen interdisziplinären Fachrichtungen finden.

Um Potenziale zur verstärkten Zusammenarbeit von Akteuren aus den Bereichen Sensorik, Prozessmonitoring und Diagnostik für die Biotechnologie zu erschließen, findet am 7. Dezember 2016 in den Räumen der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft ein Seminar zum Thema „Innovationspotenziale von prozessanalytischen Werkzeugen in der Biotechnologie – Bio-PAT“ statt.

PAT umfasst Methoden zur Analyse und Kontrolle von Stoffen und Produktionsprozessen in verschiedenen Herstellprozessen und ist in der chemischen Industrie seit Langem etabliert. Durch die Adaption dieser Prozesse auf den Bereich der Biotechnologie eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Qualität des Produktes während und nach dem Herstellprozess und somit auch die Produktqualität zu verbessern. Diesen Herausforderungen stellt sich auch das derzeit entstehende Netzwerk „Bio-PAT“.

Wir möchten Sie herzlich einladen, sich im Rahmen dieser Veranstaltung über Technologien und Perspektiven in der Prozessanalytik zu informieren und an der Konstituierung des Netzwerks Bio-PAT teilzunehmen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich über Themen und Arbeiten des Fachgebiets Bioverfahrenstechnik an der TU Berlin im Rahmen der Reihe „Wissenschaft vor Ort“ zu informieren und an der Eröffnung des neuen Technikums teilzunehmen.


Programm

Symposium „Innovationspotenziale im Bereich Process Analytical Technologies (PAT)“
Ort: Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, Ackerstraße 76, Aufgang A

13.00 – 13.30          
Eröffnung, Prof. Dr. Peter Neubauer (Fachgebietsleiter Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin) und Dr. Günter Peine (Handlungsfeldmanager Biotech/Pharma, Cluster Gesundheitswirtschaft)

13.30 – 13.50
Vorstellung des Netzwerkes Bio‑PAT, Dr. Stefan Junne (Fachgebiet Bioverfahrenstechnik, Technische Universität Berlin)

13.50 – 14.20
Tropfenbasierte Mikrofluidik - Screening Technologie für Biotechnologie und Life-Sciences, Dr. Alexander Groß (Fachgebiet Physikalische Chemie / Mikroreaktionstechnik, Technische Universität Ilmenau)

 
14.20 – 15.20         
Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft I

Prozess- und Produktentwicklungen auf Basis von Reststoffen, Thomas Grimm (ANiMOX GmbH, Berlin)

Schneller, kleiner, genauer – der bioelektronische Werkzeugkoffer für die Prozessanalyse, PD Dr. Mario Birkholz (Innovations for High Performance Microelectronics - IHP, Frankfurt-Oder)

Einsatz von PAT am Beispiel eines in-line MIR-Spektroskopie-Sensors zur Überwachung / Steuerung von Fermentationsprozessen, Dr. Joachim Venus (Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. - ATB, Potsdam)

Optisches Prozessmonitoring in hochkonzentrierten Bioprozessen mittels Photonendichtewellen-Spektroskopie, Lena Bressel (PDW Analytics GmbH, Potsdam)


15.20 – 15.45     Pause

15.45 – 17.00 
Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft II

Analysenmethoden zur Bewertung mikrobieller Bioprozesse, Dr. Alexander Angersbach (EloSystems GbR, Berlin)

Automatische in-situ Mikroskopie zur Echtzeitanalyse von Partikeln in chemischen und biologischen Prozessen, Jörn Emmerich (SOPAT GmbH, Berlin)

KNAUER Technologien für die Prozess Analytik, Dr. Marc Diener (Knauer Wissenschaftliche Geräte GmbH, Berlin)

Optimierungs-basierte Prozessführung für die Polyhydroxyalkanoat-Produktion im Fed-batch durch Entwicklung von Soft-Sensoren, Dr. Silvia Ochoa Càceres (Institut für Chemieingenieurwesen, Universität Antioquia, Medellín, Kolumbien)

 17:30 - 20:00
Wissenschaft vor Ort: TU Berlin, Fakultät III Biotechnologie, Fachgebiet Bioverfahrenstechnik
Ort: Ackerstraße 76, Sekretariat ACK 24, 13355 Berlin

17.30                           Eröffnung BVT-Technikum
17.45                           Laborrundgang
18.45                           Get Together
20.00                           Ende der Veranstaltung

 

 

Zum Netzwerk Bio-PAT:

Das Ziel von Bio-PAT ist die Koordination und Organisation von Anträgen für Verbundprojekte, die die systematische Entwicklung von analytischen Methoden zur intensiveren Charakterisierung von biotechnologischen Prozessen  aus den Bereichen Pharma, industrielle Bioprozesse, Ernährung und Bioenergie, auch  unter Berücksichtigung des Quality by Designs (QbD), zum Inhalt haben. Hierbei soll es eine enge Brücke zwischen Lösungsanbietern und Anwendern bilden mit dem Ziel, den Weg für neue Lösungen im Bereich biotechnologischer Prozesse zu bereiten. Das Netzwerk soll insbesondere Klein- und Mittelständischen Firmen mit Forschungsinstituten und Partnern der Großindustrie zusammenbringen, um neue Produkte und Strategien schneller in die Anwendung zu überführen.  Der Fokus liegt

·         auf der Entwicklung und Weiterentwicklung von Methoden der prozessgekoppelten at-line- wie auch der direkten online-Analytik zur Bewertung von Prozessen und Produkten

·         in der Entwicklung der Grundlagen für eine weitgehend Sensor-basierte und automatisierte Bioprozessentwicklung und der Etablierung neuer Methoden der qualitätsbasierten Prozess- und Produktkontrolle.

Aufgrund der Universalität der zu implementierenden Methoden für alle Typen von Bioprozessen, sind Partner aus der gesamten Breite der modernen Bioprozesstechnik sowie aus allen Bereichen der Analytik (chemische, biochemische, optische, akustische u.a.), der Mikroelektronik und der Mikrosystemtechnik sowie der Prozesskontrolle und - Modellierung, aber auch aus anderen interessierten Fachgebieten als Partner im Netzwerk willkommen.

 

Das Joint Lab Bioelectronics

Mikroelektronik und Biotechnologie nähern sich mit ihren Methoden und Fragestellungen in der Anwendung zunehmend einander an. Um die hier vorhandenen Potentiale zu nutzen, haben das Institut für Biotechnologie der TU Berlin und das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik ein gemeinsames Labor für Bioelektronik gegründet. In diesem „Joint Lab Bioelectronics“ sollen in interdisziplinärer Zusammenarbeit die Potentiale erschlossen werden, die sich mit dem Einsatz moderner Mikroelektronik in der Biotechnologie ergeben.

Die hier angestoßene Entwicklung im Bereich PAT stellt eine weitere Möglichkeit dar, Synergien zu erkennen und für Entwicklungen im Bereich der Mikroelektronik und Biotechnologie zu nutzen. Daher konzentriert sich das jährliche Bioelektronik-Symposium in diesem Jahr auf das Thema „Innovationspotenziale im Bereich Process Analytical Technologies (PAT)“.

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Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 06.12.2016 gebeten.

Quelle: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie
Datum 07.12.16 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort
TU Berlin, Fakultät III Biotechnologie, Fachgebiet Bioverfahrenstechnik
Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Anmeldung Registrierung wurde geschlossen.