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Workshop "Gesundheitschancen älterer Arbeitnehmer" am 13. Juni 2013

Der Länderübergreifende Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg 2009 – 2011 zeigt auf, dass die 50jährigen und älteren Beschäftigten sehr hohe Krankenstände mit langen Krankschreibungsdauern aufweisen. Diese sind zu einem großen Teil auf chronische Erkrankungen zurückzuführen, was auch für die Berentungen wegen Erwerbsminderung gilt. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der mit einem höheren Anteil älterer Arbeitnehmer und längeren Lebensarbeitszeiten einhergeht, erhalten daher auf diese Zielgruppe ausgerichtete Präventionsmaßnahmen im Rahmen eines effektiven Betrieblichen Gesundheitsmanagements zusätzliche Bedeutung.

HealthCapital Berlin-Brandenburg lädt daher herzlich zum
Fachworkshop „Gesundheitschancen älterer Arbeitnehmer“
am Donnerstag, 13. Juni 2013, 9:30 Uhr  – 16:00 Uhr
im Golden Tulip Berlin – Hotel Hamburg, Raum Kiel, 11. OG, Landgrafenstr. 4, 10787 Berlin
ein.

Hier möchten wir mit Ihnen anhand von wissenschaftlichen Vorträgen und Best Practice Beispielen die Möglichkeiten, die zur Berücksichtigung der älteren Arbeitnehmer mit Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Verfügung stehen, diskutieren. Unser Workshop richtet sich dabei insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, da es gerade für diese schwieriger ist, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen.

Zu Programm und Anmeldeformular

"Berlin-Brandenburger Labor für betriebliche Prävention" gewinnt erste Phase des BMBF-Wettbewerbs

Der Projektvorschlag der Hauptstadtregion „Berlin-Brandenburger Labor für betriebliche Prävention“ gehört zu den zwölf Gewinnern der ersten Phase des Wettbewerbs „Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen" des Bundesforschungsministeriums. Insgesamt 78 Anträge gingen auf den Aufruf nach Forschungsbeiträgen zu den drei Zukunftsthemen „Krankheiten besser therapieren mit individualisierter Medizin“, „Auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen“ und „Mehr Gesundheit durch gezielte Prävention und Ernährung“ ein.

Mit dem „Berlin-Brandenburger Labor für betriebliche Prävention“ will ein breit aufgestelltes Netzwerk aus Wissenschaft, Unternehmen und Sozialversicherungsträgern systematisch Lösungsvorschläge für aktuelle Probleme im Betrieblichen Gesundheitsmanagement entwickeln und erproben. Hierzu gehören beispielsweise die Entwicklung eines Evaluierungskonzepts für Präventionsangebote im betrieblichen Umfeld oder die Verbesserung der Beratungsmöglichkeiten für Betriebe. 36 potentielle Projektpartner aus der Region haben unter Federführung des Clusters Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg – HealthCapital an der Entwicklung des Konzepts mitgearbeitet.

In den kommenden drei bis vier Monaten haben die zwölf ausgewählten Regionen Zeit, die Konzepte detailliert auszuarbeiten. Danach wählt eine fachübergreifende Jury bis zu fünf Gewinnerregionen aus. Diese werden dann vom BMBF für bis zu vier Jahre mit insgesamt 20 Millionen Euro bei der Umsetzung Ihrer Ideen unterstützt.

Zur ausführlichen Nachricht

Zur Pressemitteilung des BMBF

Gesundheit als Bildungsproblem

Steigende Lebenserwartung, Überalterung der Gesellschaft, überschuldete Staatshaushalte und leere Versorgungskassen: Der demografische Wandel und die Finanzkrise scheinen uns im 21. Jahrhundert vor schier unlösbare Probleme zu stellen. Von größter Relevanz ist dabei die Frage nach einer medizinischen Versorgung, die diesen Herausforderungen gerecht wird: Wie bewerkstelligen wir den Aufbruch in ein transparentes, effizientes und kostensparendes Gesundheitswesen? Darüber diskutierten am 26. Februar 2013 Experten und Autoren im Rahmen der Buchvorstellung „Bessere Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin“ von Gerd Gigerenzer und Sir Muir Gray. Ihre These: Gesundheit ist vor allem ein Bildungsproblem.

Download der vollständigen Pressemitteilung

Zum Podcast der Veranstaltung

HealthCapital - Cluster mit Zukunft

Die Clusterkonferenz Gesundheitswirtschaft am 26. Oktober 2012 im Berliner dbb forum war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Überarbeitung des Masterplans Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg.

Um diesen Prozess zu dokumentieren und nachvollziehbar zu machen, haben wir die Ergebnisse der Clusterkonferenz und insbesondere der Diskussionen in den Werkstattgesprächen in einer Dokumentation zusammengefasst.
Diese Dokumentation steht Ihnen nun hier zum Download zur Verfügung.

Neue Struktur der Handlungsfelder beschlossen

Durch die Staatssekretäre der beteiligten Häuser wurde mittlerweile die folgende Struktur der Handlungsfelder und der fünf Integrativthemen beschlossen:

>> weiterlesen

Unter der Fragestellung „Perspektiven und Ideen zu einer inklusiven Gesellschaft“ fand am Mittwoch, den 23. Januar 2013 in Kooperation mit Health Capital der Inklusionskongress des Evangelischen Johannesstifts statt. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Gesundheit und Sport folgten den Fachvorträgen.

Namenhafte Referenten stellten nationale und internationale Beispiele aus den Bereichen Bildung, Soziales und Sport einer bereits gelungenen Inklusion vor. In seiner Begrüßung betonte Stiftsvorsteher Pfarrer Martin von Essen, dass das Stiftungsgelände des Evangelischen Johannesstifts in Spandau in besonderer Weise für Inklusion steht: „Auf dem Stiftungsgelände in Berlin Spandau leben über 1200 Menschen mit und ohne Behinderungen, Ältere und Jüngere, Kinder und Jugendliche zusammen - ein ‚Werkraum Inklusion‘. Bereits in den 50er Jahren haben auf dem Gelände Menschen mit und ohne Behinderung zusammen gelernt, ohne das Wort Inklusion zu kennen“. Auf die Frage, wie weit das Thema Inklusion in zehn Jahren gediehen sein sollte, sagte Gesundheitssenator Mario Czaja und Schirmherr dieses Kongresses: „Ich wünsche mir, dass die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen im Vordergrund steht und nicht die Behinderung. Das bedeutet einen tiefgreifenden mentalen Wandel im gesellschaftlichen Denken“. Damit schloss sich Czaja seinem Vorredner Professor Dr. Dr. h.c. Günter Stock, Clustersprecher Health Capital an, der darüber hinaus betonte, dass für eine gelungene Inklusion noch die eine oder andere gesetzliche Grundlage geschaffen werden muss. Die mehrfache Paralympics-Siegerin, Marianne Buggenhagen erhofft sich einen Wandel dahingehend, dass der Begriff der Inklusion in zehn Jahren nicht mehr erforderlich ist, dass die „Ausnahme zur Regel“ wird, dass Behinderte nicht mehr als behindert betrachtet werden und Menschen mit Behinderungen nicht mehr beweisen müssen, was sie können oder eben auch nicht können.

 

 

Mit dem Kongress setzt das Evangelische Johannesstift ein deutliches Zeichen für die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels. Die Bedeutung dieses Themas als Aufgabenstellung für die Gesellschaft unterstrich auch Gesundheitssenator Czaja sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

 

www.evangelisches-johannesstift.de/stiftung/aktuelles/erfolgreicher-inklusionskongress-im-evangelischen-johannesstift

Heute wurde in Berlin der zweite länder- und kassenartenübergreifende Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg durch Brandenburgs Staatssekretärin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Almuth Hartwig-Tiedt, und Berlins Staatssekretärin für Gesundheit, Emine Demirbüken-Wegner, vorgestellt.

In dem vom Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg – HealthCapital herausgegebenen Bericht wurden dazu Routinedaten der Pflicht- und freiwillig Versicherten aus den Jahren 2009 bis 2011 von sechs gesetzlichen Krankenkassen (AOK Nordost, BARMER GEK, DAK-Gesundheit, IKK Brandenburg und Berlin, Knappschaft-Bahn-See und Techniker Krankenkasse) sowie erstmalig auch der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet. Damit konnten 71,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten GKV-Versicherten in Berlin und Brandenburg berücksichtigt werden, also fast 1,4 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mit dem Bericht wird ein Überblick über die gesundheitliche Lage und krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg gegeben und somit wichtige Ansatzpunkte für ein zielgerichtetes Betriebliches Gesundheitsmanagement aufgezeigt.

zur Pressemitteilung und den Presseinformationen

Zusammenfassung der Ergebnisse

Download des zweiten Länderübergreifenden Gesundheitsberichts

Medizintechnik auf Wachstumskurs

„Die Medizintechnik der deutschen Hauptstadtregion als eine der starken Säulen des Clusters Gesundheitswirtschaft Berlin Brandenburg befindet sich auf einem dynamischen Wachstumskurs. Das spiegelt sich auch bei dem Auftritt der deutschen Hauptstadtregion auf der diesjährigen Medica wider. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts bildet die Diagnostik, bei dem nicht nur die Fläche des Gemeinschaftsstandes Diagnostik größer ist als 2011, sondern mit 16 drei Aussteller mehr als im Vorjahr auf diesem Stand ihre Leistungsfähigkeit präsentieren. Wir freuen uns, dass die Unternehmen die Chance für die Erschließung neuer Märkte konsequent nutzen“,  so Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner GmbH, und Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der ZAB-Geschäftsführung.

Mit zwei Gemeinschaftsständen ist die Hauptstadtregion auch dieses Jahr wieder auf der weltweit größten Medizinmesse, der MEDICA, in Düsseldorf vertreten. In Halle 16 Stand C55 präsentieren sich Berlin und Brandenburg im Bereich Medizintechnik/IT, auf den Ständen G52 und G54 in Halle 3 im Bereich Diagnostik. Neben Unternehmen aus der Branche und wissenschaftlichen Einrichtungen sind auch die TSB Innovationsagentur, Netzwerke und Plattformen für Technologietransfer vertreten. 

Download der vollständigen Pressemitteilung

Clusterkonferenz präsentiert Evaluierungsergebnisse und bringt neuen Masterplan auf den Weg

Am 26. Oktober 2012 kamen im dbb-forum in Berlin zahlreiche Akteure aus den Bereichen Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen um über die zukünftige Entwicklung des Clusters Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg zu diskutieren. Anlässlich seines 5-jährigen Bestehens wurde der Masterplan Gesundheitswirtschaft vom Institut Arbeit und Technik evaluiert, die Ergebnisse auf der Clusterkonferenz vorgestellt und erste Ansätze zu dessen Fortschreibung impliziert.

In fünf thematischen Werkstattgesprächen und der abschließenden Podiumsdiskussion hatten die 280 Konferenzteilnehmer die Möglichkeit, die aus der Evaluation vorgeschlagene neue Ausrichtung des Masterplans zu diskutieren.

Impulse aus der Politik gab es zusätzlich von Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, Brandenburgs Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Anita Tack, sowie Berlins Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja.

Im Folgenden finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

 

Fachkräfteakquise für Mittelständler

Mittelständische Unternehmen aus der Berliner Medizintechnik haben sich in der Job Recruitment Initiative Medizintechnik organisiert, um sich gemeinsam erfolgreicher bei Absolventen und jungen Fachkräften als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.

Neben dem Erfahrungsaustausch bei der Suche nach den Spitzenkräften werden dabei auch weitere Fragen diskutiert, u.a.

  • Wie positioniere ich mich als attraktiver Arbeitgeber?
  • Was macht mein Unternehmen für kluge Köpfe attraktiv?
  • Ist mein Unternehmen potenziellen Bewerbern bekannt?
  • Wie kann ich meine Stärken als mittelständischer Arbeitgeber kommunizieren?
  • Mit wem kann ich mich dazu austauschen?
  • Welchen Aufwand kann ich stemmen?

Weitere Informationen geben Ihnen gern die Ansprechpartner:

Malte Behmer
Branchenkoordinator Gesundheitswirtschaft
IHK Berlin
Tel. 030/315 10-287
Malte.Behmer(at)berlin.ihk.de

Heike Hanspach
Senior Manager Life Sciences
Berlin Partner GmbH
Tel. 030/399 80-219
Heike.Hanspach(at)Berlin-Partner.de

Pia Jost
Projektmanagerin, Koordinatorin medtecnet-bb
TSB Innovationsagentur Berlin GmbH
Tel. 030/463 02-542
jost(at)tsb-berlin.de

Harald Mylord
Netzwerkkoordinator
HealthCapital Berlin Brandenburg
Tel. 030/463 02-548
info(at)healthcapital.de

Die Initiative ist eine gemeinsame Aktion von IHK Berlin, Berlin Partner und TSB Innovationsagentur Berlin mit dem Netzwerk Gesundheitswirtschaft HealthCapital.

Aktuelles aus den Medien

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  • Angesichts von Finanzmisere und Fehlentwicklungen bei vielen Krankenhäusern wollen die Grünen im Fall eines Wahlsiegs die Klinikfinanzierung grundlegend ändern. 28-02-2013, kma Online

  • 01.03.2013   Gesundheitsversorgung: Was Patienten wollen
  • Die Deutschen gehen häufig zum Arzt: Fast 80 Prozent der Bundesbürger kommen mindestens einmal im Jahr in die Sprechstunde. Was Patienten dabei wichtig ist, zeigt eine Untersuchung im Auftrag der ikk Krankenversicherung....

  • 01.03.2013   Klinikchef Einhäupl verteidigt Zukunftskonzept der Charité
  • Zusätzlich 600 Millionen Euro braucht die Berliner Charité bis zum Jahr 2024, um dringend nötige Sanierungen angehen zu können. Das sieht das aktuelle Zukunftskonzept für die Charité vor. Klinikumschef Einhäupl verteidigte es...

  • 01.03.2013   Junge Arztmuffel finden bei Facebook Beratung
  • Kinder aus der Mittel- und Oberschicht werden von ihren Eltern zum Arzt geschickt. Sozial schlechter gestellte Jugendliche meiden jedoch schon die Vorsorge. Ärzte hören ihnen deshalb jetzt auch bei Facebook zu. 28-02-2013, Welt...

  • 27.02.2013   Klinikmanager unter Druck
  • Die Kostensteigerungen in den Kliniken sind selten kongruent mit dem Orientierungswert. Weichen sie nach oben ab, muss im Zweifelsfall gespart werden. Klinikmanager befinden sich im Zwiespalt von Leistungssteigerung und...

  • 27.02.2013   Depressionen verursachen achtmal mehr Fehltage als Burnout
  • Die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen erreichten 2012 bei DAK-Versicherten einen neuen Höhepunkt.  Nach dem neuen Gesundheits­report 2013 der Krankenkasse, der heute in Berlin vorgestellt wurde,...

  • 27.02.2013   Turbopumpen statt transplantierter Herzen
  • Roland Hetzer, Pionier der Herzchirurgie, prophezeit einen weiteren Rückgang bei der Zahl von Spenderherzen: Doch auch moderne Medizintechnik kann Menschenleben retten, wenn Spenderorgane fehlen. 26-02-2013, Welt Online

  • 26.02.2013   Herz-OP verweigert: Bundesverfassungsgericht hilft Patienten
  • Er sprach kaum Deutsch, deshalb sollte ein kurdischer Patient nicht auf die Warteliste für ein Spenderherz. Nun kämpft er um Entschädigung - und hat vor dem Bundesverfassungsgericht einen Erfolg errungen. 26-02-2013, Spiegel...

Das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg in der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ aus Landesmitteln gefördert.

Dieses Vorhaben der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH wird über die Investitionsbank Berlin mit Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gefördert.

Vortrag "German Health Care: Moving to a Value-Based System" von Prof. Michael E. Porter, Harvard University.

Anschließende Diskussion mit Prof. Karl Lauterbach, MdB.

01.03.2012 in Berlin

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