EFRELand Brandenburgbe Berlin

Gesundheitstourismus

Das Reiseziel für Patienten, die zu einer medizinischen Behandlung nach Deutschland kommen, heißt immer häufiger Berlin. Die deutsche Hauptstadt bietet mit 96 Kliniken und 121.500 Hotelbetten sowie einer abwechslungsreichen Kulturszene eine hervorragende Infrastruktur. Mit acht anerkannten Kurorten und Heilbädern, die auf eine bis zu 800 jährige Tradition verweisen können, sowie sechs Thermen, 30 Rehabilitationskliniken und mehr als zwanzig Fachkliniken ist Brandenburg gleichermaßen ein attraktives Ziel für Gesundheitstouristen.

In der wachsenden Zahl internationaler Patienten in der Region spiegelt sich der gute Ruf der medizinischen Versorgung in der Region wider. Renommierte Kliniken wie das Deutsche Herzzentrum, die Charité – Universitätsmedizin Berlin und der kommunale Krankenhauskonzern Vivantes haben sich mit zusätzlichen Angeboten wie mehrsprachigen Ansprechpartnern, interkulturell ausgebildetem Personal und speziellen Komfortbereichen auf die Bedürfnisse internationaler Patienten eingestellt. Zunehmend werden diese Angebote auch mit Anschlussbehandlungen in den Brandenburger Reha-Kliniken kombiniert.

Der Gesundheitstourismus ist gemessen am gesamten Tourismusaufkommen bzw. an der gesamten Patientenzahl in der Region eher ein mittleres bis kleines Segment. Die hohen Zuwachsraten in diesem Segment bescheinigen dem Gesundheitstourismus aber ein großes Wachstumspotential. Zudem wählen Gesundheitstouristen in der Regel hochwertigere Unterkünfte, nehmen mehr Zusatzleistungen in Anspruch und bleiben länger vor Ort, als das bspw. bei Städtereisen der Fall ist. Durch Vernetzung der Anbieter und die Schaffung ganzheitlicher Versorgungsstrukturen kann die ganze Region Berlin-Brandenburg vom Gesundheitstourismus profitieren.

Das Thema „Gesundheitstourismus“ hat daher im Masterplan „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“ im Rahmen des Handlungsfeldes 4 „Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitstourismus“ einen hohen Stellenwert. Innerhalb des Handlungsfeldes werden sich die beiden Schwerpunkte Patiententourismus sowie Kur- und Wellnesstourismus wieder finden. 

 

Potenzialstudie Gesundheitstourismus

Brandenburg verfügt heute mit seinen hervorragenden naturräumlichen Voraussetzungen, einer guten touristischen Infrastruktur und der hohen Kompetenz der medizinischen und therapeutischen Diensleister über eine gute Ausgangsposition für die gezielte Ansprache von Gesundheitstouristen. Wie groß das Potenzial für den sog. Selbstzahlermarkt ist und in welchen Bereichen des Gesundheitstourismus sich besondere Chancen bieten, hat das Beratungsunternehmen PROJECT M in Kooperation mit KECK medical für Brandenburg und Berlin untersucht. Alle Studienergebnisse finden Sie in der „Potenzialstudie zum Gesundheitstourismus in Brandenburg und Berlin“.

Hier können Sie die Studie herunterladen.

Potenzialstudie Medizintourismus

Jedes Jahr entscheiden sich 17.000 - 21.000 internationale Patienten für eine Behandlung in der Hauptstadtregion und generieren erhebliche Erlöse für medizinische Einrichtungen, Hotellerie, Handel und Dienstleistungsunternehmen. Dies zeigt die Potenzialstudie „Medizintourismus Berlin-Brandenburg 2015“, die im Auftrag des Clusters Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg - HealthCapital durchgeführt wurde.

Hier können Sie die Studie herunterladen.

Gesundheitstourismus in Berlin und Brandenburg im Internet

Unter dem Motto "Let Berlin take care of you!" hat visitBerlin ein eigenes Portal mit Angeboten und Informationen rund um den Gesundheitstourismus in Berlin eingerichtet: www.health.visitberlin.de

Das Kooperationsnetzwerk "Wellnesstourismus im Land Brandenburg" stellt mit den Angeboten der Webseite www.brandenburg-entspannt.de den Wellnessfaktor stärker in den Vordergrund.