EFRELand Brandenburgbe Berlin

Alternde Gesellschaft

Der medizinische Fortschritt der letzten Jahre und die Verbesserungen in unseren Lebens- und Arbeitsbedingungen haben dazu beigetragen, dass Menschen heute sehr viel länger leben als noch vor 100 Jahren. Dennoch stellt die medizinische Versorgung dieser zunehmend älteren Gesellschaft unser Gesundheitswesen vor große Herausforderungen, zum Beispiel bei der Betreuung von Demenzpatienten.

In der Region Berlin-Brandenburg steckt ohne Zweifel viel Potenzial, den demografischen Wandel mitzugestalten. Die Berliner Altersforschung ist bundesweit einmalig aufgestellt und maßgeblich an der Entwicklung technischer Hilfsmittel für ein eigenständiges Leben in vertrauter Umgebung beteiligt. Mehr als die Hälfte der Partner im Verbundprojekt „SmartSenior“ des BMBF stammt aus der Region Berlin-Brandenburg. Das Berliner Projekt SOPHIA nutzt ein Hausnotrufsystem und Ansprechpartner rund um die Uhr, damit ältere Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können.

 

Pflege 4.0: Wie digitale Anwendungen bei der Versorgung älterer Menschen helfen können

Deutschland zählt zu den am stärksten vom demografischen Wandel betroffenen Staaten der Welt. Doch während die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, sinkt das Potenzial an Fachkräften und pflegenden Angehörigen. Digitale Technik kann Arbeitsprozesse in der Pflege effizienter gestalten – und Senioren helfen, zu Hause länger selbstständig zu leben. Nun gilt es, Lösungen für die Herausforderungen zu finden, die unsere alternde Gesellschaft mit sich bringt.  Weiterlesen...

Gesundes und alter(n)sgerechtes Arbeiten in der Altenpflege

Die Altenpflegebranche gerät bedingt durch den demografischen Wandel in eine sogenannte "doppelte Demografiefalle": Mit der Alterung der Bevölkerung ist mit einer steigenden Nachfrage zu rechnen. Dem steht ein zunehmender Mangel an qualifizierten Fachkräften gegenüber. Aufgrund der Altersstruktur der Berschäftigten ist in den nächsten Jahren mit einem erheblichen Ersatzbedarf an Pflegefachkräften zu rechnen. Verstärkt wird dieses Problem durch eine generell unterdurchschnittliche Verweildauer im Beruf und einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand in der Branche. Weiterlesen...

Plattform "Langes Leben in Berlin"

In der Hauptstadtregion gibt es viele Ideen und Projekte, die sich mit dem demografischen Wandel innovativ auseinandersetzen. Sie reichen von neuen Wohnformen für ein langes Leben, über Assistenzsysteme im Bereich Wohnen und Mobilität, neuartige Präventions- und Gesundheitsangebote bis hin zu zukunftsweisenden Forschungsprojekten.

HealthCapital Berlin Brandenburg hat Gesundheitsstadt Berlin e.V. beim Aufbau einer Plattform unterstützt, auf der Projekte aus der Region abgebildet sind. Die Plattform "Langes Leben in Berlin" erreichen Sie unter www.langes-leben-in-berlin.de

„Smart Home Berlin – Von der Komfortzone zum Gesundheitsstandort“

Der demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor besondere Herausforderungen – auch in Berlin-Brandenburg. Denn immer älter werdende Menschen erfordern innovative Wohnkonzepte und -ausstattungen. Das Ziel:  so lange wie möglich autark in den eigenen vier Wänden leben. Smart Home gibt eine Antwort darauf.
Die Chancen, die das Thema Ambient Assisted Living (kurz AAL) für den Technologiestandort Berlin-Brandenburg bietet, zeigt der Report „Smart Home Berlin – Von der Komfortzone zum Gesundheitsstandort“ der Technologiestiftung Berlin auf. Der Report will mit seinen Empfehlungen, beispielsweise einen Musterkiez auszubauen, Anregungen geben, ein Thema anzugehen, dessen Relevanz täglich zunimmt und für das der Technologiestandort gute Lösungsansätze bietet. 

Studie "Gesundheitslotsen im Quartier"

Die meisten älteren Menschen wünschen sich, ein gesundes und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter führen zu können. Damit das möglich ist, sind entsprechende Angebote und Dienstleistungen im Quartier nötig. In der Nähe befindliche Apotheken, Ärzte, Beratungsstellen, Sportvereine oder Gesundheitsangebote zu Ernährung oder Stressabbau können das gesunde Altern sehr erleichtern. Allerdings nützt das beste Angebot nichts, wenn es nicht bekannt ist. In der Studie „Gesundheitslotsen im Quartier“ untersuchte das Institut für Gerontologische Forschung e.V., ob der Einsatz von Gesundheitslotsen das lokale Gesundheitswissen sowie die Kommunikation zwischen Anbietern und Zielgruppen und damit die Chancen auf ein gesundes Altern im Quartier fördern kann.Die STudie wurde vom Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg - HealthCapital unterstützt.

Zum Download der Studie "Gesundheitslotsen im Quartier"